Unser Krankenhaus steht weiterhin unter
erheblichem Druck – und seine Zukunft ist nach wie vor offen.
Leider haben sich meine Befürchtungen, die ich bereits in meiner letzten ‚Vogelperspektive‘ in der Molkerei geäußert habe, nun offenbar bestätigt.
Wie aus der aktuellen Berichterstattung der FLZ hervorgeht, scheint unser Krankenhaus alles andere als gesichert. Ich habe mit Ärzten und Pflegekräften gesprochen. Viele sehen den Gesundheitsstandort Rothenburg in Gefahr und die weitere Entwicklung sehr kritisch.
Das müssen wir sehr ernst nehmen.
Wenn wir die Zukunft unseres Krankenhauses sichern wollen, braucht es jetzt klare, tragfähige Perspektiven – und ein abgestimmtes Vorgehen aller Verantwortlichen.
Die Politik im Kreis und in den Kommunen ist nun gefordert, deutlich zu machen, dass nur ein ANregiomed-Management, das glaubwürdig und konsequent hinter unserem Krankenhaus steht, in der Lage ist, dessen Bestand langfristig zu sichern.
Das Vertrauen in die Verantwortlichen wurde bereits in erheblichen Umfang beschädigt. Jetzt gilt es mit ehrlichen Aussagen und entsprechenden Maßnahmen deutlich zu machen: Wir brauchen das Krankenhaus in Rothenburg und tun alles für dessen Erhalt!
Als Oberbürgermeister möchte ich hier die Initiative ergreifen und mich mit den Verantwortlichen aus Umland und Kreis, aus Ärzteschaft, Pflegekräften, Hebammen und Gesundheitsversorgern an einen Tisch setzen. Denn tragfähige Ideen und Chancen, um Rothenburg zu einem altersgerechten und familienfreundlichen Gesundheitsstandort weiterzuentwickeln, müssen gemeinsam gedacht und getragen werden.
Florian Vogel, 15.12.2025
Florian Vogel zum
Krankenhaus Rothenburg:
„Leider haben sich meine Befürchtungen, die ich bereits in meiner letzten ‚Vogelperspektive‘ in der Molkerei geäußert habe, nun offenbar bestätigt.
Wie aus der aktuellen Berichterstattung der FLZ hervorgeht, steht unser Krankenhaus weiterhin unter erheblichem Druck und seine Zukunft ist nach wie vor ungewiss.
Im Gespräch mit Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften wurde mir deutlich, dass auch sie die Perspektiven unseres Krankenhauses äußerst pessimistisch einschätzen.
Wenn wir das Leistungsspektrum und damit die Zukunft unseres Krankenhauses erhalten wollen, brauchen wir dringend einen echten Neustart – und dieser muss an der Spitze von ANregiomed erfolgen.
Es ist jetzt entscheidend, dass die politischen Verantwortungsträger im Landkreis und in den Kommunen entschlossen handeln, klare Zeichen setzen und auf einen Neuanfang im Management von ANregiomed drängen.
Nur ein Management, das glaubwürdig und konsequent hinter unserem Krankenhaus steht, wird in der Lage sein, dessen Bestand langfristig zu sichern.“