Rothenburg lebt von seinen Menschen

Rothenburg von den Rothenburgerinnen und Rothenburgern her denken.

Politik und Stadtentwicklung beginnen bei den Bedürfnissen der Rothenburgerinnen und Rothenburger. Lebensqualität, Zusammenhalt und Identifikation sind die Grundlage für eine starke Stadt – und für nachhaltigen Tourismus.

Die Menschen in Rothenburg ob der Tauber sollen sich in ihrer Heimatstadt rundum wohlfühlen. Die Verkehrsprobleme in der Vorweihnachtszeit haben zum Beispiel deutlich gemacht, dass wir die Bedürfnisse der Anwohnerinnen und Anwohner sowie unserer Gäste noch besser miteinander in Einklang bringen müssen.

Der Tourismus ist eines unserer wichtigsten wirtschaftlichen Standbeine. Er lebt davon, dass sich die Menschen, die hier leben, mit ihrer Stadt identifizieren und wohl fühlen. Darum gehören für mich eine kluge Besucherlenkung, ein durchdachtes Parkraumkonzept und eine weitere Verkehrsberuhigung der Altstadtebenso dazu, wie die Schaffung neuer Orte der Begegnung.

Ein solcher Ort der Begegnung könnte im ehemaligen Goethe-Institut entstehen: ein städtisches Gebäude, zentral gelegen, mit viel Platz und einem wunderschönen Garten. Mit einem modularen, ausbaubaren Konzept und einer breiten, engagierten Trägerschaft kann hier ein lebendiger Treffpunkt wachsen – für Jung und Alt, für Vereine, Kultur und Ehrenamt. Junge Unternehmerinnen und Unternehmer finden hier Seminarräume und Co Working-Möglichkeiten, Künstlerinnen und Künstler Raum für kreative Ideen, Austausch und Vernetzung. Eine kleine Teeküche oder ein Inklusions-Café, offene Bühnen und Veranstaltungen sowie ein als Lern- und Erlebnisort gestalteter Garten könnten das Haus zu einem echten Herzstück der Altstadt machen.

Denn nur wenn wir unsere Altstadt lebendig halten, bleibt sie für uns selbst und für unsere Besucherinnen und Besucher attraktiv – und strahlt weit über unsere Stadtgrenzen hinaus.

Das Begegnungshaus im ehemaligen Goethe-Institut kann dafür ein wichtiger Baustein sein: ein Ort, der verbindet, inspiriert und gemeinsam von den Rothenburgerinnen und Rothenburgern gestaltet wird.

Florian Vogel zum
Krankenhaus Rothenburg:

„Leider haben sich meine Befürchtungen, die ich bereits in meiner letzten ‚Vogelperspektive‘ in der Molkerei geäußert habe, nun offenbar bestätigt.

Wie aus der aktuellen Berichterstattung der FLZ hervorgeht, steht unser Krankenhaus weiterhin unter erheblichem Druck und seine Zukunft ist nach wie vor ungewiss.

Im Gespräch mit Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften wurde mir deutlich, dass auch sie die Perspektiven unseres Krankenhauses äußerst pessimistisch einschätzen.

Wenn wir das Leistungsspektrum und damit die Zukunft unseres Krankenhauses erhalten wollen, brauchen wir dringend einen echten Neustart – und dieser muss an der Spitze von ANregiomed erfolgen.

Es ist jetzt entscheidend, dass die politischen Verantwortungsträger im Landkreis und in den Kommunen entschlossen handeln, klare Zeichen setzen und auf einen Neuanfang im Management von ANregiomed drängen.

Nur ein Management, das glaubwürdig und konsequent hinter unserem Krankenhaus steht, wird in der Lage sein, dessen Bestand langfristig zu sichern.“