Rede zur Nominierungsveranstaltung

Zusammenfassung:

„Ich reiche allen Rothenburgerinnen und Rothenburgern die Hand.“

Die Rede von Florian Vogel zur Nominierungsveranstaltung des CSU-Ortsverbandes Rothenburg ob der Tauber zeichnet das Bild eines umfassenden Aufbruchs für die Stadt. Vogel beschreibt eine Zeit globaler Unsicherheiten, in der viele Menschen den Glauben an ihre Gestaltungskraft verloren haben.

Dem setzt er die Überzeugung entgegen, dass gerade auf kommunaler Ebene konkrete Lösungen möglich sind – durch Mut, Eigenverantwortung und gemeinsames Handeln.
Rothenburg kann mehr, wenn die Menschen wieder in den Mittelpunkt kommunaler Entscheidungen rücken und Ideen sowie Engagement aktiv gefördert werden.

Im Zentrum steht Vogels Leitbild eines Rothenburgs, das ermöglicht statt verhindert: eine Stadt mit einer kooperativ geführten Verwaltung, mit niederschwelligen Angeboten für eine bessere Bürgerbeteiligung und klaren, am Wohl der Menschen orientierten Entscheidungen. Aufmerksamkeit für ältere und sozial benachteiligte Bürger, pragmatische Angebote wie ein Bürgerbus sowie ein konstruktiver Umgang miteinander sollen eine solidarische, nachhaltige und lebenswerte Gemeinschaft formen.

Vogel betont, dass eine starke Zivilgesellschaft das Fundament eines funktionierenden Gemeinwesens ist. Vereine, Kirchen, Organisationen und private Initiativen seien tragende Säulen, deren Engagement Anerkennung, Förderung und Entlastung verdiene. Abschließend formuliert er den Anspruch, im Wahlkampf Brücken bauen zu wollen, statt Gräben aufzubrechen. Seine Kandidatur versteht er als Angebot an alle Rothenburgerinnen und Rothenburger, unabhängig von politischer Herkunft, gemeinsam eine Zukunft zu gestalten, die von Respekt, Konsens und dem klaren Fokus auf das Wohl der Stadt geprägt ist. Dafür bittet er um Vertrauen und Unterstützung.

20. November 2025

Im Wortlaut:

Die Rede von Florian Vogel anlässlich der Nominierungsveranstaltung des Ortsverbandes der CSU Rothenburg ob der Tauber am 20. November 2025 im Gasthaus zur Schranne

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Mitglieder des Ortsverbandes der CSU Rothenburg ob der Tauber, lieber Herbert Lindörfer,

die Welt scheint aus den Fugen geraten zu sein. Krisen, Kriege, Katastrophen – wohin man auch blickt. Viele Menschen fühlen sich angesichts dieser gewaltigen Herausforderungen machtlos, überfordert oder reagieren fast schon lethargisch mit einem Schulterzucken.

Doch genau dieses Schulterzucken, dieses vermeintliche „Da kann man ja sowieso nichts machen“, führt zunehmend dazu, dass auch die Probleme direkt vor unserer Haustür als unlösbare Tatsachen hingenommen werden – statt als das gesehen zu werden, was sie wirklich sind: Aufgaben. Konkrete, machbare Aufgaben. Nicht mehr und nicht weniger. Aufgaben, die wir schlicht anpacken müssen, wenn wir sie lösen wollen.

Und auch wenn manches auf den ersten Blick wie eine Herkulesaufgabe wirken mag: Viele der Herausforderungen, vor denen wir zum Beispiel hier in Rothenburg stehen, sind in Rothenburg lösbar. Um die Dinge vor unserer eigenen Haustür zu ordnen, braucht es keine Weltpolitik. Es braucht auch keine Bundes- oder Landespolitik, um hier bei uns die Weichen für eine lebenswerte Zukunft zu stellen.

Dafür, meine sehr verehrten Damen und Herren, braucht es etwas viel Einfacheres – und gleichzeitig viel Kraftvolleres: Ideen und Mut und den entschlossenen Willen der Rothenburgerinnen und Rothenburger, beides in Tat umzusetzen.

Und ich sage Ihnen: Die Zeit dafür ist reif. Mehr als reif.

Nach Jahren des gefühlten Stillstands, des Nicht-mehr-in-den-Tritt-Kommens, glaube ich fest daran, Rothenburg kann mehr. Ich glaube daran, dass die Menschen in unserer Stadt den Mut haben aufzustehen, die Ärmel hochzukrempeln und die Dinge, die im Argen liegen, anzupacken.

Für eine gemeinsame, nachhaltige und wirklich lebenswerte Zukunft unserer kleinen, aber einzigartigen Heimatstadt: Rothenburg ob der Tauber.

Ich denke, viel brauche ich Ihnen heute Abend nicht mehr über meine Person zu erzählen. Nur vielleicht so viel: Seitdem ich bei einem ersten Treffen mit Silke, Marc, Felix, Gerhard und Marcus gefragt wurde, ob ich mir vorstellen könnte, mich als Oberbürgermeister für Rothenburg zu engagieren und ich mich in die Vielzahl der unterschiedlichen Herausforderungen Rothenburgs bis in Details eingearbeitet habe, ist nicht nur meine Zuneigung und Hochachtung vor dem Engagement der Rothenburgerinnen und Rothenburger für ihre Heimatstadt weiter gestiegen, sondern reifte in mir auch die Überzeugung, dass wir mit der Kommunalwahl im kommenden Jahr wirklich etwas Gutes, Neues und Großes schaffen können. Wie kann das gelingen? Eigentlich ganz einfach:  wir sollten die Menschen Rothenburgs wieder in den Mittelpunkt stellen. Rothenburg von den Rothenburgern herdenken. Ich bin davon überzeugt, dass ein Geist des Aufbruchs durch die Gassen Rothenburgs wehen wird, wenn wir wieder mehr Eigenverantwortung zulassen, mehr Erklären und Informieren und vor allem mehr ermöglichen. Ich wünsche mir eine Bürgerschaft, die sich traut, mit Engagement und Eigenverantwortung Ideen für ein lebenswertes Rothenburg einzubringen. Wir dürfen nicht länger bremsen oder verhindern, sondern wir sollten den Mut haben, wieder zu ermöglichen!

Und genau diesen Geist des Aufbruchs spüre ich bei meinen Veranstaltungen und bei den Gesprächen mit den Rothenburgerinnen und Rothenburgern, denn die Menschen und ihr Rothenburg können nicht nur mehr, sondern sie wollen auch mehr.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Ich werde, mit meinem Engagement, meiner Erfahrung, meinem Führungsstil und meiner Persönlichkeit viele gute und wichtige Impulse für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft Rothenburgs setzen können.

Ich bin Leiter eines der größten staatlichen Forstbetriebe außerhalb der Alpen mit gut 50 Mitarbeitenden. Ich habe Verwaltungserfahrung, stehe seit gut 12 Jahren in Führungsverantwortung und habe durch meine berufliche Tätigkeit Kontakte in die bayerische Landespolitik.

Aus meiner Erfahrung als Betriebsleiter weiß ich, dass Ideen zu haben das Eine ist, sie zu verwirklichen aber das Andere. Hier braucht es Engagement, konsequentes Handeln und den Mut, Entscheidungen zu treffen. Ich bringe dafür die nötige Erfahrung, Entschlusskraft und den nötigen Gestaltungswillen mit. Ich habe gelernt, wie man komplexe Prozesse steuert, ich weiß, wie wichtig es ist, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu motivieren und für die Sache zu begeistern, und ich habe gelernt, wie man notwendige Veränderungen erfolgreich gestaltet – ökologisch verantwortungsvoll, wirtschaftlich solide und sozial ausgewogen. Genau dieses Zusammenspiel aus Nachhaltigkeit, Effizienz und Verantwortung ist es, mit dem man von einer Idee zum erfolgreichen Ergebnis kommt.

Wir können nicht länger so tun, als wären immer nur die anderen daran schuld, wie es uns geht oder warum in Rothenburg etwas nicht umsetzbar ist.

Es kommt mir gerade so vor, wenn ich mir z.B. die letzte Stadtratssitzung anschaue, als wären Investoren selbst daran schuld, nicht nach Rothenburg kommen zu wollen, als müsste man sich nicht um sie bemühen – Nein, das Gegenteil ist der Fall: Wir müssen uns mehr, viel mehr um Investoren und um unsere Unternehmer kümmern, fair mit ihnen umgehen und um sie werben. Und natürlich sollten wir auch unsere eigenen Hausaufgaben machen und die richtigen Fragen stellen: Wo sind unsere Ressourcen, im Bestand, finanziell und unter den Mitarbeitenden, und nutzen wir diese Ressourcen wirklich alle nachhaltig, effizient und ihren Fähigkeiten angemessen?

Ich habe sehr viele Hintergrundgespräche geführt und bin der Meinung, gerade bei den Hausaufgaben gibt es – sagen wir mal – Optimierungsbedarf.

Sowohl beim Kümmern um mögliche Investoren, beim Einsatz stadteigener Ressourcen, bei der Führung der Mitarbeitenden sowie bei der Transparenz von Entscheidungen und der Kommunikation in die Bürgerschaft. Und vor allem fehlt, meiner Meinung nach, der unbedingte Wille, Ideen, Eigeninitiativen und Individualität in Rothenburg zu ermöglichen.

Wir sollten eine Stadt sein, die ermöglicht, nicht verhindert. Eine Stadt auf Augenhöhe mit ihren Bürgerinnen und Bürgern.

Rothenburg kann mehr, ist eine Idee von Rothenburg.

Eine Idee, in der unsere Heimatstadt als eine Gemeinschaft funktioniert. Eine Gemeinschaft angefangen beim Oberbürgermeister über den Stadtrat und die Verwaltung bis hinein in die Bürgerschaft.

Wo es keine Terminvereinbarung braucht, wenn man mit dem Oberbürgermeister sprechen will, sondern feste Bürgersprechstunden, wo die Bürgerschaft bei Stadtteil- und Ortsteilbegehungen direkt die Verwaltungsspitze auf Probleme aufmerksam machen kann und man auch gleich vor Ort nach Lösungen sucht.

Eine Gemeinschaft, die es ermöglicht, dass die Menschen sich in Rothenburg wohlfühlen und sich entfalten können. Wo klimagerechtes und individuelles Wohnen nicht nur möglich, sondern gewollt ist. Wo nicht das Konservieren des Status quo im Mittelpunkt steht, sondern das Entwickeln hin zu einer tragbaren Zukunft für ein glückliches und erfülltes Leben.

Eine Gemeinschaft, in der alles, was man plant, baut, projektiert, dahingehend überprüft wird, ob die Vorteile für die Menschen Rothenburgs überwiegen oder die Nachteile – und diese Fragestellung auch wirklich immer konsequent anwendet.

Eine Gemeinschaft, in der eine Verwaltung kooperativ und respektvoll geführt wird und die Mitarbeitenden für die Idee Rothenburgs begeistert werden. Eine Verwaltung, die wirtschaftlich denkt, sozial ausgewogen entscheidet und nachhaltig handelt.

Eine Gemeinschaft, in der ein Bürgerbus schnell und unkompliziert installiert wird, siehe Dinkelsbühl, und darüber hinaus Angebote für die ältere Bevölkerung Rothenburgs geschaffen werden, für Menschen zum Beispiel, die nicht mehr mobil sind, um sie am kulturellen Leben der Stadt teilhaben zu lassen.

Ein Miteinander, meine sehr verehrten Damen und Herren, gelingt nur mit echter Aufmerksamkeit füreinander. Echte Aufmerksamkeit für diejenigen, denen es schwerfällt, aufgrund des Alters, der Gesundheit, der Herkunft oder der individuellen wirtschaftlichen Situation am sozialen Leben Rothenburgs teilzunehmen. Teilhabe, meine sehr geehrten Damen und Herren, das ist es, was den Zusammenhalt einer mitmenschlichen Stadt ausmacht und stärkt.

Wir haben eine bemerkenswerte Zivilgesellschaft in Rothenburg ob der Tauber. Sie darf mit Fug und Recht als vorbildlich bezeichnet werden. Sie ist eine wichtige, wenn nicht die wichtigste tragende Säule unserer Stadtgesellschaft. Vor allem die Vereine, Kirchen, Organisationen oder auch private Initiativen sind es, die fehlende oder überlastete staatliche Strukturen auffangen. Das ist ein Engagement für die Gesellschaft, das eigentlich unbezahlbar ist. Ein Engagement, an dem sich aber der Grad einer funktionierenden Stadtgesellschaft ablesen lässt. Dieses Engagement gilt es zu unterstützen und zu stärken und mit möglichst wenig Bürokratie zu belästigen. Hier braucht es eine Strategie aus Anerkennung, Förderung und Entlastung.

Das zivilgesellschaftliche Engagement zu stärken ist die nachhaltigste Investition in die Daseinsvorsorge unserer Stadt. Hier darf nie, egal welche Haushaltszwänge es geben mag, der Rotstift angesetzt werden.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

Mit den zu Beginn genannten fünf Personen, sagen wir mal „Verschworenen“, und verschworen waren wir – denn durch Eure Verschwiegenheit ist es uns gelungen, im September ein wirkliches Überraschungsmoment setzen zu können, mit diesen fünf Leuten und einem mich umgebenden Team, das nicht nur aus dem konservativen Lager kommt, ist es gelungen, bis hierher zu kommen. Euch allen möchte ich von Herzen danken, dass ihr mich unterstützt und begleitet habt und wir schon jetzt so viel Zuspruch von den Rothenburgerinnen und Rothenburgern erhalten haben. Das macht mir Mut und gibt auch euch hoffentlich Kraft, die nächsten, sicherlich aufregenden und spannenden Wochen und Monate bis zur Wahl durchzustehen. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass ich es mit euch schaffen kann, die Menschen von meinen Ideen für Rothenburg zu überzeugen und dass wir am Ende diese Ideen auch in die Tat umsetzen können.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, mit diesem Team und Mitstreitern, ist es mir gelungen, meine Vorstellungen für eine tragbare, nachhaltige Zukunft Rothenburgs nicht nur konstruktiv zu diskutieren, sondern auch so auszuarbeiten, dass ein Wahlprogramm entstanden ist, hinter dem sich nicht nur die Mitglieder und Stammwähler der CSU vereinen können, sondern alle Rothenburgerinnen und Rothenburger, egal welcher politischen Herkunft.

Denn in diesem Programm werden die Menschen Rothenburgs nicht nur die richtigen Fragen finden, denen sich unsere Stadt in Zukunft stellen muss, sondern auch die richtigen Lösungsansätze. Gemeinsam kann das heute und hier der Anfang sein von einem Geist des Aufbruchs, des gemeinsamen Gestaltens unserer Heimatstadt. Ein Neustart für Rothenburg, wenn Sie so wollen, für eine nachhaltige Zukunft, für ein lebenswertes Rothenburg, das gespeist wird aus den Ideen und dem Engagement der Rothenburgerinnen und Rothenburger.

Ich bin davon überzeugt, dass eine Wahl, wie die kommende Kommunalwahl am 8. März 2026, wirklich etwas Positives für Rothenburg bewirken kann. Diese Wahl kann zu einer Wahl werden, die die Menschen wieder mitnimmt. Sie haben die Möglichkeit, mit Ihrer Stimme zu entscheiden, wer für Rothenburg ob der Tauber der Richtige ist, bei der OB-Wahl, aber auch bei der Stadtrats- und Kreistagswahl. Und auch bei der Wahl zum Stadtrat und Kreistag ist es wichtig, dass Menschen gewählt werden, die erstens nicht aus einem persönlichen Geltungsbedürfnis oder politischem Kalkül heraus ins Amt streben und die zweitens über ihren eigenen Schatten springen können, um parteipolitische Überzeugungen zum Wohle Rothenburgs hintenanzustellen. Solche Kämpferinnen und Kämpfer, solche Menschen, die aus vollem Herzblut sich für Rothenburg einsetzen, braucht Rothenburg in den kommenden Jahren, und mit solchen Menschen möchte ich gerne als Ihr neuer Oberbürgermeister zusammenarbeiten.

Die Stadtratskandidatenliste der CSU besteht aus genau solchen Menschen: mutig, engagiert, erfahren, mitten im Leben in der Stadt und den Ortsteilen, jung, dynamisch, echte Herzblut-Rothenburger eben und tolle Menschen. Sie, meine verehrten Damen und Herren, haben heute Abend die Möglichkeit, dieses großartige Team kennen und, wie ich, schätzen zu lernen. Diese Menschen haben mir ihr Vertrauen und ich ihnen meines geschenkt. Ich würde mich sehr freuen, wenn auch Sie uns Ihr Vertrauen schenken.

Auch die Kandidaten für die Kreistagswahl sind heute Abend hier. Das sind Silke Sagmeister-Eberlein, Felix Kölle, Gerhard Rohn und ich und als erster Nachrücker Gerhard Kreiselmeier. Die Interessen Rothenburgs werden nicht am Marktplatz 1 verteidigt, sondern dort, wo wichtige Themen für Rothenburg entschieden werden. Und das ist in erster Linie im Kreis aber auch darüber hinaus. Und ich bin davon überzeugt, dass die Stimme des Oberbürgermeisters von Rothenburg ob der Tauber auch bis nach München tragen muss, um für die Interessen Rothenburgs und unserer ganzen Region einzutreten. Ich werde und will hier meine Kontakte nutzen und weitere neue aufbauen. Auf der Kreistagsliste mussten wir Rothenburger für unsere Plätze kämpfen. Das war aufgrund der großen Anzahl an amtierenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der CSU im Kreis Ansbach alles andere als ein Selbstläufer. Aber wir hatten auch Unterstützer, Unterstützer wie Herbert Lindörfer, der sich als Feuchtwanger dafür eingesetzt hat, dass Rothenburg nicht vergessen wird. Lieber Herbert, ich danke dir für deinen Einsatz und hoffe, dass Rothenburg und seine Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft mit dir einen tatkräftigen Unterstützer an ihrer Seite haben.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, lassen Sie mich zum Schluss noch einen für mich sehr wichtigen Gedanken formulieren: Ich kandidiere für das Amt des Oberbürgermeisters aus einer tiefen Verbundenheit zu meiner Heimatstadt. Für mich geht es hier in der Stadt nicht um Parteipolitik oder Parteiprogramme, denn die werden geschrieben, um sich abzugrenzen – abzugrenzen gegenüber dem politischen Gegner, das liegt in der Natur der Sache. Aber was entsteht daraus? Daraus entstehen Gräben, wo doch eigentlich, und zwar von Anfang an, Gemeinschaft und ein echter Wille zur Kompromissbereitschaft und zum Konsens gefragt sind. Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich möchte schon jetzt damit anfangen, während meiner Wahlkampagne mögliche Gräben aufzufüllen und Brücken bauen. Ich reiche allen Rothenburgerinnen und Rothenburgern die Hand, um gemeinsam für eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft unserer Heimatstadt einzutreten. Und natürlich – klar – haben wir Wahlkampf – ich bin nicht naiv – da kann der Ton auch mal rauer werden. Ich wünsche und erwarte mir aber, vor allem auch von Euch liebe Stadtrats Kandidatinnen und Kandidaten der CSU, stehts den respektvollen Umgang mit allen Mitkonkurrenten, eine Diktion und Sprache, die nicht anprangert oder verurteilt, sondern offen, klar und fair Lösungsansetze formuliert. Es geht mir in erster Linie und ich bin davon überzeugt, auch euch, nicht um die Vergangenheit, sondern um die Zukunft Rothenburgs, seiner Ortsteile und seiner Menschen. Und diesen Menschen gilt meine, unsere, ganze Aufmerksamkeit.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

ich bin mir der Verantwortung bewusst und bereit, diese Verantwortung für meine Heimatstadt zu übernehmen und meine Erfahrung, meine Persönlichkeit in den Dienst der Rothenburgerinnen und Rothenburger zu

stellen. Dafür werbe ich um Ihr Vertrauen und um Ihre Unterstützung.

Vielen Herzlichen Dank.